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Die Dialyse als Nierenersatzverfahren

Im Körper fallen täglich Stoffwechselprodukte an, die vom Blut in die Nieren transportiert und dann von ihnen ausgeschieden werden. Neben der Blutreinigung ist eine weitere Aufgabe der Nieren die Wasserausscheidung. Nierenkrankheiten schränken die Leistungsfähigkeit der Nieren ein. Ihre Entgiftungs- und Ausscheidungsfunktion nimmt deswegen ab. Dadurch sammeln sich Stoffwechselprodukte und Wasser im Körper an und machen zunehmend Beschwerden.

Wenn die Nieren eines Patienten versagen, gibt es, um den Patienten am Leben zu erhalten, nur drei Möglichkeiten der Behandlung, die jeweils unterschiedliche Qualitäten haben:

  • Die Blutwäsche oder Hämodialyse mit Hilfe einer Maschine, die über eine künstliche Dialysemembran das Blut ausserhalb des Körpers reinigt.
  • Die Bauchfelldialyse oder Peritonealdialyse, bei der das Bauchfell als natürliche Dialysemembran genutzt wird.
  • Die Nierentransplantation mit Nieren von verstorbenen oder lebenden Spendern.

Es ist unbestritten, und die meisten Patienten spüren es auch, daß eine erfolgreiche Nierentransplantation eine bessere Lebensqualität, größere Zufriedenheit und mehr Freiheit bietet als die Dialyseverfahren.

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