Patienten-Information
Wissenswertes
Was ist ein Schätzerkreis und wie setzt er sich zusammen? Was bedeuten Pandemie-Alarmphasen? Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen.
Steuervergünstigungen für betriebliche Gesundheitsvorsorge
Wer in die Gesundheit seiner Mitarbeiter investiert, investiert in die Wettbewerbsfähigkeit seines Unternehmens. Um Arbeitsbedingungen gesundheitsförderlich zu gestalten und den Beschäftigten eine gesunde Arbeits- und Lebensweise zu ermöglichen, können beispielsweise Leistungen wie Rückentraining oder Raucherentwöhnungskurse unter die Steuerbefreiung fallen.
Betriebliche Gesundheitsförderung - Hintergrundinformationen
Die Betriebliche Gesundheitsförderung erweist sich zunehmend als ein Erfolgsbaustein für Betriebe und Unternehmen. Investitionen in Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung haben für den Unternehmer und Arbeitgeber einen konkreten wirtschaftlichen Nutzen: weniger Fehltage, motivierte Mitarbeiter. und niedrigere Kosten.
Disease-Management-Programm (DMP)
Im Rahmen der Disease-Management-Programme werden Behandlungsmethoden eingesetzt, die in wissenschaftlichen Studien auf Wirksamkeit, Sicherheit und Nutzen überprüft worden sind. Die Patienten erhalten damit eine Versorgung, die das Risiko von Folgeschäden und akuten Verschlechterungen der Krankheit soweit wie möglich verhindert und die Lebensqualität der Patienten verbessert.
Zahnmännchen zur Kariesprävention ist Siegel der Aktion zahnfreundlich
Bestimmte niedermolekulare Zucker, beziehungsweise Stärke, fördern die Entstehung von Karies. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass durch eine gezielte Nahrungsaufnahme die Bildung von Karies vermieden werden könnte. Gerade Kinder und Jugendliche sollten auf Softdrinks und Lebensmittel mit hohem Zuckeranteil verzichten. Experten empfehlen den Kauf von Süßigkeiten, die mit dem Zahnmännchen der Aktion zahnfreundlich gekennzeichnet sind.
Das Hausarztmodell
Wer sich in ein Hausarztmodell einschreibt, verpflichtet sich, im Krankheitsfall immer zuerst zum Hausarzt zu gehen. Im Gegenzug kann die Krankenkasse ihre Versicherten von Zuzahlungen oder Praxisgebühren befreien, ihnen einen anderen Bonus gewähren oder ihnen beispielsweise beim Hausarzttarif Geld zurück erstatten. Die Teilnahme an den Hausarztmodellen ist für Versicherte und Ärzte freiwillig.
Was ist eigentlich der Gesundheitsfonds?
Am 1. Januar 2009 ist der Gesundheitsfonds, mit dem die Finanzierungsströme in der gesetzlichen Krankenversicherung neu organisiert worden sind, gestartet. Beitragszahlungen der Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Rentner sowie der Selbständigen und aller sonstigen Beitragszahler werden in einem "Topf" gesammelt. Zusammen mit dem Bundeszuschuss werden diese, durch den neuen Risikoausgleich ausgerichtet am Versorgungsbedarf der Versicherten, vom Fonds an die Krankenkassen verteilt.
Überblick über Wahltarife der Krankenkassen
Jeder Versicherte hat die Möglichkeit, einen Tarif zu wählen, der am besten zu seinem Gesundheitszustand passt. Dadurch kann er Beiträge sparen. Gerade für Menschen, die nur selten zum Arzt gehen, bringt diese Gesetzesregelung Vorteile. Es besteht aber keine Verpflichtung, einen Wahltarif zu wählen.
Schätzerkreis für gesetzliche Krankenkassen
Der Schätzerkreis setzt sich aus Vertretern von Bundesgesundheitsministerium, Bundesversicherungsamt (BVA) und Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung zusammen. Die Experten sollen voraussagen, wie sich die Beitragseinnahmen der gesetzlichen Krankenkassen sowie die Ausgaben für Ärzte, Kliniken und Arzneimittel entwickeln.
Die Pandemie-Alarmphasen der WHO
Was ist eine Pandemie? Unter einer Pandemie versteht man eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit. Sie steht im Gegensatz zu einer Epidemie, die örtlich begrenzt ist. Eine Pandemie wird in sechs Alarmphasen eingeteilt
Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)
Mit Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) werden Leistungen bezeichnet, denen der Patient ausdrücklich zustimmen muss oder die von ihm ausdrücklich gewünscht werden, die aus Sicht des behandelnden Arztes medizinisch erforderlich oder empfehlenswert, zumindest aber vertretbar sind und deren Kosten die gesetzliche Krankenkasse nicht trägt, so dass der Patient diese Leistung selbst bezahlen muss. Zu diesen Individuellen Gesundheitsleistungen gehören zum Beispiel die Früherkennung des Grünen Stars, Krebsfrüherkennungstests, zusätzliche Ultraschalluntersuchungen oder die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt.
Das rosa, blaue, gelbe und grüne Rezept
Es gibt in Deutschland vier verschiedene Rezepttypen, die durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet sind. Die Farben machen auf den ersten Blick auf die spezielle Bedeutung des Formulars aufmerksam. Das rosafarbenerezept ist für verschreibungspflichtige Medikamente. Das blaue Rezept ist ein Privatrezept. Ein gelbes Rezept wird für Medikamente ausgestellt, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Auf dem Grünen Rezept können Ärzte Medikamente empfehlen, die rezeptfrei/nicht-verschreibungspflichtig (auch OTC-Medikamente genannt: Over The Counter) sind.
Apotheken-Notdienst per Handy finden
Wer außerhalb der regulären Öffnungszeiten auf Arzneimittel aus der Apotheke angewiesen ist, kann schnell und unkompliziert rund um die Uhr per Handy unter der Nummer 22 8 33 (ohne Vorwahl) die Auskunft erhalten, welche Apotheke im Umkreis Notdienst hat. .
U7a: Früherkennungsuntersuchung für Dreijährige
Nach einem Beschluss des Bundesministeriums für Gesundheit wurde die so genannte U7a für Kinder im Alter von 3 Jahren zusätzlich in das Kinderuntersuchungsprogramm aufgenommen. Sie wird künftig als Kassenleistung von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Rahmen des Früherkennungsprogramms für Kinder angeboten und ab sofort von den Ärztinnen und Ärzten durchgeführt.
Wann sind Individuelle Gesundheitsleistungen sinnvoll? Was sollte man dabei beachten?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für alle Diagnosen und Behandlungen, die ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind und das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Darüber hinaus hat der Patient die Möglichkeit, zusätzliche Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) in Anspruch zu nehmen, die allerdings von ihm selbst bezahlt werden müssen.
Energiesparlampen aus gesundheitlicher Sicht
Herkömmliche Glühlampen sollen bis zum Jahr 2012 schrittweise abgeschafft werden. Eine Verordnung der EU-Mitgliedstaaten betrifft die typischerweise in Haushalten benutzten Lampen und enthält Mindestanforderungen an deren Energieeffizienz und Funktionalität. Die Verbraucher haben weiterhin die Wahl zwischen langlebigen Kompakt-Leuchtstofflampen (=Energiesparlampen) mit einer Energieersparniss um bis zu 75 Prozent oder effizienten Halogenlampen, die bei Einsparungen zwischen 25 Prozent und 50 Prozent den Glühlampen in Bezug auf die Lichtqualität absolut gleichwertig sind.
Vor- und Nachteile von Kompakt-Leuchtstofflampen (Energiesparlampen)
Vorteile der Energiesparlampe gegenüber herkömmlichen Glühlampen sind niedrigerer Stromverbrauch (bis zu 75 Prozent weniger) bei höherer Lichtausbeute, längere Lebensdauer und weniger Wärmeverlust. Allerdings muss man alle Vorteile in Zusammenhang mit der Nutzung sehen. So vertragen zum Beispiel Energiesparlampen häufige kurz hintereinander folgende Schaltvorgänge nur bedingt.
Vor- und Nachteile von effizienten Halogenlampen
Halogenlampen spenden helles, natürlich wirkendes Licht (Tageslicht), haben eine lange Lebensdauer und verursachen deutlich weniger Stromkosten als herkömmliche Glühlampen. Halogenlampen kann man auch sehr gut dimmen. Allerdings sparen sie nur 25-50 Prozent an Stromkosten ein (bis zu 75 Prozent bei Energiesparlampen).
Organspende - Ein JA zum Leben!
Das wertvollste Geschenk von allen ist und bleibt das Leben. Glücklich schätzen kann sich jeder, der dieses Geschenk noch einmal erhält, wenn er es am nötigsten braucht. Das Hauptmotiv für die Entscheidung zur Organspende ist bei vielen Menschen, anderen zu helfen, aber auch die Hoffnung, dass das eigene Leben durch eine Organspende gerettet werden könnte.
Arzneimittel-Härtefall-Verordnung
Die Arzneimittel-Härtefall-Verordnung betrifft Menschen, die an einer schweren Erkrankung leiden, die ihr Leben bedroht oder zu einer Behinderung führen kann. Diese Patienten können Medikamente anwenden, die in Deutschland und Europa nicht zugelassen sind. Die Anwendung nicht zugelassener Arzneimittel ist nur unter strengen Voraussetzungen möglich.
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